Wir er-fahren alles
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Von Gunzesried auf den Stuiben (1.749 m)

Gunzesrieder Säge - Wiesach Alpe - Ostgrat -Stuiben - Gunzesrieder Säge (9 km)

TOURFOTOS  [ Klick auf das erste Bild öffnet die Dia-Betrachtung ]

TOUR, LANDKREISE

Stuiben, Gunzesried, (Oberallgäu)

ETAPPENLÄNGE  12 km

REINE GEHZEIT  5 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

MAX. HÖHE: 1.752,6 m
MIN. HÖHE: 929,3 m

ANSTIEG: 939 m

ABSTIEG: 941 m

HÖHENPROFIL

AUSGANGSPUNKT

Gunzesrieder Säge, Wanderparkplatz (920 m ü.NN)


WEGBESCHREIBUNG / TOURVERLAUF


Wir starten die Tour an einem sonnigen Novembertag am Wanderparkplatz auf 920 m an der Gunzesrieder Säge. Wir stellen freudig fest: "Frühling im November". Sonne - Wärme - Blumen. Es geht über die Achbrücke, rechts an den Häusern vorbei und anschließend links hinauf über eine breite Waldstufe zur Wiesach Alpe (Winterfütterung). Gleich danach empfehlen wir den Aufstieg über den Nordost-Grat, da der Klettersteig (Seilsicherung) unterhalb des Gipfels besser aufwärts als abwärts begangen werden sollte (Anm. d. Red.)

Der Weg bringt uns in steilem, jedoch abwechslungsreichen Gelände stetig nach oben. Hier ist Trittsicherheit Voraussetzung. Über einen äußerst schmalen Grat - hier wünscht man sich eher keinen Gegenverkehr - gelangen wir zum Klettersteig. Diese Hürde genommen, hat man am Gipfelkreuz als Belohnung eine fantastische Rund-um-Sicht.

Die Brozeit fällt aufgrund des eisigen Windes eher kurz aus doch teilen wir sie mit einer äußerst zutraulichen Bergdohle, die mir sogar aus der Hand frisst. Vor dem Abstieg sollte man sich noch eine Tonne mit einer Steinplatte ansehen. Auf dieser Platte sind die Berge in 360° eingemeiselt und benannt. Tolle Idee.

Der Abstieg führt uns wieder an die obere Waldgrenze heran, als wir ein einzigartiges Schauspiel erlebten. Standen erst noch 2 Gemsen am Waldrand, wurden es immer mehr. Und als sie merken, dass wir ruhig stehen bleiben, queren sie, eine nach der anderen, teils gemächlich, teils im Eiltempo unseren Weg, um auf die andere Hangseite zum Grasen zu gelangen.

Wir setzen unsere Downhill-Tour fort und gelangen an einen beeindruckenden Platz, an dem uns ein Marterl und ein riesiger gespaltener Felsbrocken in ihren Bann ziehen.

Ulrike meint, hier spürt man eine Energie, es kann ein Kraftplatz sein - vielleicht ein früherer Kultplatz. Wir lassen uns auf einem Felsen nieder und genießen die letzten Strahlen, der untergehenden Sonne. An einer Hinweisschild entscheiden wir uns für einen vermeintlich kürzeren Rückweg zum Parkplatz.

Das war eine gute Entscheidung, weil wir nämlich durch ein Waldstück absteigen, das mystisch angehaucht erscheint. Mit Elfen und Koboldplätzen und "tierischen" Baumwurzelgebilden.

Es stellt sich schnell heraus, dass unsere vermeintliche Abkürzung identisch mit der anderen Wegführung ist. Wir müssen nämlich von der anderen Seite durch den Weiler zu unserem Auto zurücklaufen.
Wir sind fasziniert von unserer Tour und unseren Eindrücken und treten zufrieden und freudig unsere Heimfahrt an.

RAST / EINKEHR

Leider Fehlanzeige, da wir die Tour Ende November unternahmen.

Bemerkung

Bei dieser Tour sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit absolut erforderlich, da Klettersteig mit Seilsicherung unterhalb des Gipfels (alpin!!!).

Nordic Walking Stöcke sind von Vorteil (nicht am Klettersteig!!!)

(erleichtern den Aufstieg, geben Sicherheit beim stellenweise sehr steilen Abstieg)

AN-/ABREISE / ZUFAHRT

PKW (140 km); Friedberg - Landsberg -  A96 Richtung Lindau
(Ausfahrt: Buchloe) - B12 Kempten - A7 Ausfahrt: Allgäu - A980 Waltenhofen - B19 Sonthofen - Gunzesried - Gunzesrieder Säge

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© Herwig & Ulrike | Letzte Aktualisierung: 28.06.2018
Idee & Realisierung: dermedienservice | Herwig Gailer

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