Wir er-fahren alles
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Auf den Spuren der Römer durch ihre Heimat

Reschenpass - Meran - Trient - Feltre - Treviso - Venedig

TOURFOTOS
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TOURBESCHREIBUNG
TOUR, REGION

Via Claudia Augusta Radweg
Vischgau, Trentino, Venetien

TOURKATEGORIE
Fahrrad Touring

4. Tag (Landeck - Reschen - Mals - Glurns - Schlanders - Latsch - Naturns)

ETAPPENLÄNGE 69 km
REINE FAHRZEIT 
3:50 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 657 m
MAX. HÖHE: 
1.533 m
HÖHENPROFIL


WEGBESCHREIBUNG
TOURVERLAUF

Ab Landeck nehmen wir den Bikeshuttle Schmid-Reisen, Nauders bis zum Reschensee in Anspruch. Das erspart einem das Gestrample durch den stinkenden Verkehr. Gute Ausrede, oder nicht? Rechts vom Reschensee verläuft ein neuer leicht welliger Radweg. Ab der Staumauer geht es stetig - teils sehr steil (20%) bergab nach Glurns (Histor. Marktplatz und Ortsbild). Nach 5 Regentropfen machen wir uns Regenfest - koomt jedoch nichts. Wir entfliehen dem Gewitterregen mit Tempo 30 (berab keine große Kunst) und werden bei Schlanders vom Regen eingeholt. Doch Naturns begrüßt uns schon wieder mit Sonnenschein.
Hier quartieren wir uns für zwei Nächte im Hotel Central ein, weil der nächste Tag unser geplanter Ruhetag ist (Ausflug nach Meran).
Übrigens: Der Ausspruch "... unter einer Decke stecken" stammt warscheinlich aus Italien. Entweder rückt man im Bett nah zusammen oder man ist der/die "Stärkere" um an der durchgehenden Bettdecke zu ziehen.

RAST / EINKEHR
Bauernladen Pobitzer
, Mals (Regionale Produkte)
             Gasthof Grüner Baum
, Glurns (Specknödelsuppe)
             Pizzeria Bruno, Naturns, Exquisite Speisenauswahl, kreative Küche,
             Zubereitung mit viel Liebe, aufmerksamer Service mit Menüvorschlägen

ÜBERNACHTUNG
Hotel Central
, Naturns (Nähe Rathaus)

             Schönes geräumiges Zimmer mit Balkon, Du / WC, gemütlicher
             Frühstückraum, familiäres Ambiente, Fahrradgarage, Frühstücksbuffett mit
             großer Auswahl.

5. Tag (Dolce fare niente a Merano)

Wir entscheiden uns für den Bus nach Meran. An der Haltestelle erleben wir italienische - sorry südtiroler Gastfreundschaft. Ein engagierter Naturnser empfiehlt uns die kostengünstige Wertkarte (5 Euro für 2 Personen, Hin- u. Rückfahrt) für unseren Merantrip. Und in der Kurstadt lassen wir die Seele baumeln beim Bummeln durch die engen Gasse, beim Shoppen in der Laubengasse, bei kulinarischen Genüssen und beim Liftfahren nach Dorf Tirol. Beim Ansichtkartenschreiben im Restaurant Gilf überrascht uns wieder Regen. Doch die Bedienung "leiht" uns den Schirm der Köchin für den Rückweg entlang der Passerpromenade. Wir versprechen, ihn am nächsten Tag wieder zu bringen. Mal sehen.
Nach der Rückkehr in Naturns zieht es uns sofort wieder ins Restaurant Bruno.

RAST / EINKEHR
Hotel Panorama
, Dorf Tirol (Terasse mit herrlicher Aussicht)
             Restaurant Gilf, Meran (Winterprommenade)

6. Tag (Naturns - Meran - Vilpian - Terlan - Bozen - Eppan - Kaltern - St. Josef)

ETAPPENLÄNGE 75 km
REINE FAHRZEIT 
4:40 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 430 m
MAX. HÖHE: 
573 m
HÖHENPROFIL


 

WEGBESCHREIBUNG / TOURVERLAUF

Der Via Claudia Radweg verläuft ab Naturns an der Etsch entlang bis Meran. Und nach Meran fahren wir auch heute wieder - müssen doch den geliehen Schirm im Restaurant Gilf abgeben. Die Bedienung staunte nicht schlecht, als sie uns und den Schirm wieder sah. Schnell noch einen Capuccino und das GPS leitet uns auf direktem Weg aus Meran hinaus in Richtung Bozen. Kurz vor Vilpian treffen wir auf unsere Zimmernachbar (Naturns) Karin und Hans-Dieter. Mit ihnen radeln wir weiter nach Bozen hinein. Auch hier führt uns das GPS auf direktem Weg ins Zentrum. Pause im Cafe Loacker.

Und weiter geht es entlang der Weinstraße über Eppan Richtung Kalterer See. Am Marktplatz von Kaltern beratschlagen wir in der Eisdiele Innerhofer, welches Quartier wir wählen und entscheiden uns einstimmig fürs Osannahöfl. Den Abend lassen wir gemütlich, kulinarisch im Seehofkeller ausklingen.

RAST / EINKEHR
Cafè Loacker
, Bozen (Zentrum)
             Konditorei Eisdiele Innerhofer, Kaltern (Marktplatz)
             Seehofkeller, Kaltern - St. Josef (rustikales Ambiente-Restaurant)

ÜBERNACHTUNG
Pension Osannahöfl
, Kaltern - St. Josef

Schönes geräumiges, modernes Zimmer mit Balkon, großes Bad, heller, gemütlicher Frühstückraum (Wintergarten), sehr familiär, Fahrradgarage, Frühstücksbuffett mit großer Auswahl, Hofeinfahrt durch Weinrebenspallier stimmt auf paradiesisches Ambiente ein.

7. Tag (Kaltern - Tramin - Neumarkt - Salurn - Trient - Pergine - San Cristoforo)

ETAPPENLÄNGE 79 km
REINE FAHRZEIT 
5:30 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 495 m
MAX. HÖHE: 
476 m
HÖHENPROFIL


 

WEGBESCHREIBUNG / TOURVERLAUF

Karin und Hans-Dieter entscheiden sich für eine weitere Nacht im Osannahöfl. Gerne hätten wir mit den Beiden noch einen Tag verbracht, doch irgendwie wollen wir in unserem großzügig gesteckten Zeitfenster bleiben. Über Tramin (hier verläuft der Weg weiter durch die Weinberge) queren wir zum Etsch-Radweg, der sich im weiteren Verlauf als sehr flach erweist und uns vor keine nennswerten Herausforderungen stellt (haben uns mittlerweile an bergiges Terrain gewöhnt). Wir passieren die Salurner Klause (Verengung des Etschtals) und erreichen Trento. Hier wählen wir für den Aufstieg nach Pergine den Zug. Somit entfällt leider der Stadtrundgang, weil die freundliche Dame am Schalter erklärt, das nur zwei Radstellplätze im Zug vorhanden seien. Wer's glaubt. Also stellen wir uns als einzige Radler an den Bahnsteig und verteidigen unsere Führungsposition. Wer zuerst kommt ... Von Pergine ist es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Quartier. Im Ristorante Pizzeria La Darsena lassen wir bei gutem Essen den Tag ausklingen und benötigen für den Weg zum Hotel mal wieder einen Schirm. Der freundliche Ober bittet uns, ihn am nächsten Morgen nur an den Eingang zu hängen (italienische Hilfsbereitschaft).

RAST / EINKEHR
Ristorante Pizzeria La Darsena, San Cristoforo

ÜBERNACHTUNG
Albergo San Cristoforo
, Pergine - S. Crostoforo

Zweckmäßiges Zimmer mit Balkon, DU/WC, Föhn, Frühstückraum, Bar, sehr familiär,
Fahrradgarage, kleines Frühstücksbuffett, bei Abfahrt gab's regionales Kartenmaterial vom Chef

8. Tag (San Cristoforo - Levico Terme - Borgo - Tezze - Primolano - Rocca d'Arsiè)

ETAPPENLÄNGE 68 km
REINE FAHRZEIT 
4:06 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 396 m
MAX. HÖHE: 
486 m
HÖHENPROFIL


 

WEGBESCHREIBUNG / TOURVERLAUF

Bar San Marco, Arsiè Gelateria S. Marco

Nachdem wir, wie versprochen, den Schirm deponiert haben, fahren wir am Caldonazzosee entlang, um vor Levicco Therme wieder in die Regenklamotten zu schlüpfen. Zwei Stunden im Regen veranlasst uns in Borgo einen heißen Cappuccino zu genießen. Es geht trocken weiter durchs malerische Valsugana und bald stehen wir in Primolano am Fusse des Rollepass, der sich in Kehren, vorbei an Weltkriegsanlagen in die Höhe schraubt. Ab Fastro geht es dann wieder leicht berab nach Arsiè, unserem Etappenziel. Dort sind wir wieder von der Gastfreund-
schaft Italiens beeindruckt. In der Bar San Marco weist uns der Besitzer den Weg zum Quartier, nicht ohne uns eine kostenlose Wegzehrung Eis mitzugeben.

RAST / EINKEHR
Ristorante Pizzeria Pepe & Sale, Borgo
Gelateria Cafetteria S. Marco, Arsiè (Marktplatz)

ÜBERNACHTUNG
Albergo Ristorante Parigi
, Rocca d'Arsiè (direkt am Lago di Corlo)

Sehr schönes Zimmer, modernes Bad (DU/WC, Föhn), excelennte Küche, kleines Frühstücksbuffett, Fahrradgarage, Chipkarten-Schlüssel

9. Tag (Arsiè - Villapiana - Marzai - Vas - Valdobbiadene - San Vito)

ETAPPENLÄNGE 70 km
REINE FAHRZEIT 
4:40 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 320 m
MAX. HÖHE: 
407 m
HÖHENPROFIL


WEGBESCHREIBUNG
TOURVERLAUF

Fahrad als Wäschetrockner Wäschetrockner

An diesem Tag meinte es Petrus mit uns nicht gut. Ab dem Quartier in Arsie bis gegen 15 Uhr fahren wir im Regen und ver-fahren uns auch noch zu allem Übel. Nach einem kurzen Ausritt auf der "Variante" in die Berge des Valsugana fanden wir wieder auf "unseren" Weg zurück. Ab jetzt können wir wieder Sonne und Landschaft im Piavetal genießen. Es steht uns noch ein kurzer Anstieg nach Valdobbiadene bevor.

Dort angekommen, entdecken wir am Marktplatz das Geschäft eines Weinhändlers mit deutschem Hinweis "Wein-Verkauf". Das waren die einzigen deutschen Worte, die erkonnte. Aber Massimo setze alle Hebel in Bewegung, telefonierte und telefonierte und ... schließlich haben wir ein Quartier. 

Dort angekommen, entdecken wir am Marktplatz das Geschäft eines Weinhändlers mit deutschem Hinweis "Wein-Verkauf". Das waren die einzigen deutschen Worte, die erkonnte. Aber Massimo setze alle Hebel in Bewegung, telefonierte und telefonierte und ... schließlich haben wir ein Quartier.
La Bottega del Prosecco

Der Blick auf die Weinberge der "Strada del Prosecco" bei einem edlen Tropfen entschädigt uns für so manchen "feuchten" Tourabschnitt.
Der abendliche Smalltalk (Hände + Füsse + Handy-Translator) zwischen uns, Vater Pizza-Bäcker und Sohn Pizza-Bäcker, der mittels Handy die beste Variante für den nächsten Tag ergoogelt, lassen erkennen, mit welcher Begeisterung Radler in Italien aufgenommen werden.

RAST / EINKEHR
La Torrefaziano "Caffè & Cioccolato", Feltre

ÜBERNACHTUNG
Ristorante Pizzeria "Locanda Caravaggio"
, San Vito (Valdobbiadene

Sehr schönes Dachschräge-Zimmer mit alten Holzbalken, großes geräumiges Bad (DU/WC, Föhn), exzellente italienische Küche (bekannt und beliebt bei Einheimischen), Frühstück (Mischung aus Italienischem und für uns Gewohntem), Fahrradunterstand

10. Tag (Valdobbiadene - Santo Stefano - Follo - Moriago - Ponte Priula - Treviso)

ETAPPENLÄNGE 68 km
REINE FAHRZEIT 
4:30 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 306 m
MAX. HÖHE: 
353 m
HÖHENPROFIL


WEGBESCHREIBUNG
TOURVERLAUF

Der Tag geht prima los. Vater Pizza-Bäcker fragt nach unseren Frühstückswünschen. Da legen wir natürlich in "perfektem" Italienisch los: salsiccia, formaggio, pane e burro. Dazu gibt es jede Menge Kaffee und O-Saft. Und als Krönung: 3 kernweiche 5-Minuten-Eier. Perfetto!

Leider nehmen wir in Valdobbiadene statt der erste Abzweigung die zweite, und schon sin wir wieder in den Wein-Bergen der "Strada del Prosecco. Ulrike wird ungehalten und meint: "Hier sind wir doch nicht richtig!" - Recht hat sie. Doch mittels GPS finden wir nach einer rasanten Abfahrt wieder auf "unsere" Route. Belohnt werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht. Über Follo, Moriago mit seiner kolossalen Rundkirche und Ponte Priula gelangen wir nach Treviso. Heute ist gemütliches Pedalieren, entlang des Piave, angesagt. Auf der Piazza Dei Signori machen wir Pause und Brotzeit. Leider ist das Ufficio Turistico schon geschlossen, sodass wir unser Quartier erst suchen müssen. Im Hotel Tre Santi, am Stadtrand von der Treviso werden wir fündig. Und die Restaurant-Empfehlung der Hotelchefin entschädigt für einen langen Tag.

RAST / EINKEHR
Cafè Soffioni, Treviso (Piazza Dei Signori)

ÜBERNACHTUNG
Hotel Tre Santi, Treviso

Zweckmäßiges Zimmer, Balkon, großes Bad (Badewanne/WC, Föhn), Veranda, Fahrrad-Garage, Frühstücksraum, Italienisches Frühstück (Kaffe u. Croissant), Chipkarten-Schlüssel

11. Tag (Treviso - Casier - Bosco - Sile - Quarto d'Altino - Altino - Venedig)

ETAPPENLÄNGE 67 km
REINE FAHRZEIT 
3:52 Std.

SPASSFAKTOR

PANORAMA

SCHWIERIGKEIT

KONDITION

AUFSTIEGSMETER: 253 m
MAX. HÖHE: 
19 m
HÖHENPROFIL


 

WEGBESCHREIBUNG / TOURVERLAUF

Heute fahren wir eine Strecke, die so flach ist wie an der Nordsee. Die höchsten Erhebung, die "erklimmen" müssen, sind die Brückenauffahrten über Schnellstraßen. Es geht bretteleben über Quarto d'Altino nach Altino. Hier war vor über 2000 Jahren Anfang und Ende der Römerstraße. In Altino fand man bei Ausgrabungen Reste römischer Baukunst. Beim Mittagsessen im Ristorante LeVie versuchen wir wie schon die letzten Tage Übernachtungsempfehlungen zu bekommen. Erst fagt die Bedienung die Küchenchefin, die telefoniert sofort, holt sich Verstärkung bei Stammgästen und im Nu stehen fünf freundliche telefonierende Italiener an unserem Tisch. Mit Erfolg - am Ende haben wir eine Quartierempfehlung, die ich zuhause schon ins Auge gefasst habe. Glück gehabt.

Für die Strecke Altino nach Mestre wählen wir die verkehrsreiche Straße, ist nicht so angenehm, spart aber Zeit. Als wir de Flughafen passieren, wissen wir, es ist nicht mehr weit. Und endlich haben wir den großen Kreisverkehr in Mestre erreicht. Jetzt nur nicht falsch abbiegen, wollen wir doch über die Ponte Della Liberta nach Venedig radeln. Wir wissen, dass in Venedig Fahrräder verboten sind, aber bis Piazzale Roma geht's. Und so haben wir nach 11 Tagen, 730 km, 4.700 Aufstiegsmetern und 40 Stunden im Sattel endlich venzianischen Boden unter Füßßen und Rädern. Wir umarmen uns, sind glücklich und stolz über die Leistung. Vergessen sind alle Irritationen, wie Regen, Berge und Autoverkehr.
Jetzt gehts ins Hotel - duuuuuschen und essen.

Zum Restaurant haben wir nur 5 Meter, ist eine Empfehlung vom Portier. Wen wundert's bei der Nähe. Aber wir bereuen es nicht. Der Ober, zugleich Chef bringt Menüvorschläge in allen möglichen Sprachen - und siehe da - auch in Deutsch. Wir speisen vorzüglich, ohne zu wissen, dass wir morgen wieder hier landen werden.

RAST / EINKEHR
Ristorante LeVie
, Altino
             Ristorante Da Bepi Venesian, Mestre

ÜBERNACHTUNG
Hotel Roberta
, Mestre

Schönes, modernes Zimmer, großes Bad (Du/WC, Föhn), edler Frühstücksraum, Frühstücksbuffet mit großer Auswahl, W-LAN, Fahrrad-Unterstand im gesicherten Innenhof

12. Tag Venedig mit allen Sinnen genießen

Und dann fallen auf dem Marcusplatz Tauben über uns her. Es ist wie bei Hitchkock. Übrigens: Die Tauben stehen auf Mais. Den gibt's für einen Euro und wenn du nicht Acht gibst verkauft dir der freundlich dunkelhäutige "Italiener" auch gleich noch 'ne Rose für 2 Euro, die aber Ulrike gar nicht will. Das nennt man Konjunkturbelebung.

13. Tag Rückreise

Nach einem ausgedehnten Frühstück gehen wir uns zum Bahnhof, um die Zugverbindung für die Rückreise zu klären. Wir können in Mestre aber nur die Karte bis Verona lösen. Nun gut. Erstmal brauchen wir Hin- und Rückfahrt Venedig für unsere Sightseeing-Tour. Über Venedig zu schreiben würde den Rahmen sprengen - Venedig muss man erleben. Wir bummeln durch die Gassen, genießen Mittagessen, Cafe, Eis und entscheiden uns für eine Bootsfahrt mit dem Vaporetto - ein Erlebnis. Herrliches Wetter, 30 Grad.

 

... und die hat es in sich. Wir besteigen also den Zug nach Verona. Dort hetzen wir zu dem Bahnsteig, der uns in Mestre genannt wurde. Zugführer sagt: "Wir haben gar keine Stellplätze". Als den nächsten Regionalzug bis Brenner. Wenigstens ohne umsteigen. Gleich Anschluss nach Innsbruck. In diesem Zug lernen wir Florian Reiterberger von RangerTravel mit Begleitung kennen, der uns mit der Tirolkarte mitnimmt. Und da beide nach Rosenheim, bzw. München müssen, bieten wir ihnen die Mitfahrt mit unserem Bayernticket an. Eine Hand wäscht die andere. Doch vorher müssen wir den Zug nach Kufstein erreichen und ich in 6 Minuten das Bayernticket kaufen. Lange Schlange am Schalter, nur gut dass ich kleine Scheine habe und mich mit dem österreichischem Kartenautomat auskenne. Es klappt alles auf die Minute. Sagte ich schon, dass der Zug nur bis Rosenheim fährt. Okay. Hier also in den nächsten Zug nach München. Und da gibt' am Hauptbahnhof endlich was zu essen - Bahnsteig-Pizza. Die in Italien waren besser. Was soll's. Endlich im Zug nach Augsburg. Ich steige in Kissing aus und bin nach 12 Stunden endlich zuhause. Ulrike hat noch einen Umstieg und weitere 20 Minuten. That's life.

Fazit: Es war einfach suuuper !

LAST BUT NOT LEAST
An dieser Stelle ein Dankeschön an das Service-Team von Zweirad Pfundmeir in
             Friedberg, dass unsere fahrbaren Untersätze vor jeder großen Tour immer auf's
             Beste präpariert.

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© Herwig & Ulrike | Letzte Aktualisierung: 22.11.2017
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